Kreuz-Kreisel – Umbau beginnt diesen Sommer – Mitwirkung!

Endlich, endlich beginnt der Umbau der Kreuz-Kreuzung. Wie geplant soll ein „Mini-Kreisel“ entstehen um den Verkehrsfluss und die Sicherheit zu erhöhen. Dass dies nicht einfach so in einer Nacht- und Nebelaktion möglich ist, ist wohl allen klar.

Das Tiefbauamt des Kantons hat den Allmendingen Thun Leist diese Woche per Mail über das geplante Vorgehen während der Bauphase des Kreuz-Kreisels informiert. Wir vom Leistvorstand sind zwar nicht erfreut, dass sich der ganze Verkehr durch Wohnquartiere wälzen muss. Andererseits sehen wir realistisch betrachtet auch wenig Alternativen. Deshalb geht es nun darum, die vorgesehenen Massnahmen optimal umzusetzen und zu begleiten. Ich als Leistpräsident werde den Kontakt zur Bauherrschaft von Kanton und Stadt bilden.

Wie Sie auf dem „Konzept Verkehrsumleitung“sehen, soll der Verkehr via Dorf – Thierachernweg – Zelglistrasse geführt werden. Ich lade Sie nun ein, mir in den nächsten Tagen Ihre Bedenken, Anregungen, Ideen und Wünsche per Mail andreas.kuebli@thun-allmendingen.ch, hier als Kommentar oder schriftlich an meine private Adresse: Zuberweg 12c zukommen zu lassen.

So könnten zum Beispiel Punkte wie

  • der Baubeginn im Juli (statt erst im August), so würden eineinhalb Monate in die Schulferien fallen
  • ein Verkehrsdienst während der Schulzeit „im Dorf“ am Morgen, Mittag und am Nachmittag

wichtig sein.

Ich habe eine Frist bis 19. Juni und werde in meiner Antwort an den Kanton Ihre Rückmeldungen bis am 15. Juni berücksichtigen.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit

PS: dieser Aufruf wurde am Samstag, 6.6. vom Leist den betroffenen Haushalten auch schriftlich in den Briefkasten zugestellt.

 

Déjà vu

Diese Woche gab es im TT einen Artikel zur Asylunterkunft in Lyss. Dazu sind mir spontan ein paar Zeilen eingefallen, die ich heute auch dem TT in Form eines (wohl etwas zu langen) Leserbriefes zukommen liess.

Der Kanton Bern baut in Lyss still und heimlich das Sicherheitsdispositiv im Asyldurchgangszentrum zurück. Dass dabei weder die Bevölkerung noch das Parlament noch der Gemeinderat informiert wird, scheint System zu haben und bei mir kommt ein „déjà vu“ auf. Dasselbe hat der Kanton auf den Jahreswechsel auch im RAZ Allmendingen versucht. Knall auf Fall wurden die Patrouillen reduziert und die Eingangskontrollen, gleich wie in Lyss, praktisch fallen gelassen. Erst auf Intervention von Gemeinderat Siegenthaler hat das Midi reagiert. Es mag zwar richtig sein, dass der Betrieb ruhig(er) verläuft und sich somit das grosse Sicherheitsdispositiv nicht mehr rechnet. Wie flexibel reagieren aber die Verantwortlichen dann auf eine Verschärfung der Situation? Am Vorgehen des Midi vermisse ich aber vor allem der Partnerschaftsgedanke. Solche Anpassungen am Grunddispositiv ohne öffentliche Kommunikation vorzunehmen, ist sehr fragwürdig. Keine Gemeinde stellt freiwillig ihre Unterkünfte für die nicht sehr beliebten Asylzentren zur Verfügung. Dann sollte es doch im Interesse des Kantons liegen, zu den betroffenen Gemeinden ein gutes Verhältnis zu pflegen und jeweils gemeinsam mit den Behörden Lösungen zu suchen. Bei diesen Alleingängen entsteht sofort ein ungutes Gefühl und das auch sonst angeschlagene Vertrauen ist verspielt. Am Anlass im RAZ im Juni hat ein Anwesender Hr. Regierungsrat Käser als Lügner bezeichnet, worauf dieser sehr heftig reagierte. Es ist nun an Hr. Käser zu beweisen, dass er zu seinen Worten steht – sowohl in Lyss wie auch in Allmendigen!