Asylunterkunft

Es ist erschreckend, wenn man hört, was in Schafhausen abgeht. Mit Ausdrücken, die jenseits vom Akzeptierbaren liegen, wehren sich die (wenigen?) Extremisten gegen die Asylunterkunft. Auch wenn ich sehr gut nachvollziehen kann, dass sich die Bevölkerung verschaukelt vorkommt, wenn sie erst kurz vor der Eröffnung informiert wird. Bei uns in Allmendingen wie auch in Aeschi und bei (fast) allen Durchgangszentren, war es genauso.

Auch wenn es bei der Info-Veranstaltung hier hoch zu- und hergegangen ist, so wahrten (fast) alle die Form und konnten doch ihren Missmut äussern. Leider gab  es während den vergangenen eineinhalb Jahren dann doch den eine oder andere rassisstischen Ausbruch. Alles in allem war aber es aber sehr ruhig. Sehr positiv habe ich auch die Begleitgruppe erlebt, in die ich als Leistpräsident Einsitz nehmen konnte. Offen wurden die Probleme angesprochen und Lösungen gesucht.

Nun geht die Zeit der Asylunterkunft in Allmendingen dem Ende entgegen. Ich hoffe, dass die Interpellation der BDP den Gemeinderat nicht dazu ermutigt, den Betrieb trotz der ursprünglichen Zusage, doch noch weiter zu betreiben. Denn ich bin überzeugt, dass trotz weigehender Akzeptanz die meisten Einwohner in Allmendingen froh sind, wenn es vorbei ist.

Und noch was… es überrascht ja schon etwas, wenn die Facbook-Seite gegen die Asylunterkunft in Schafhausen über 2600 „gefällt mir“ hat – und das in einem Dorf mit 300 Einwohner!!!!

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