Betreibergesellschaft für Asylunterkünfte im Kanton gesucht

Gemäss Berichten im Bund von dieser Woche, sucht der Kanton mittels Ausschreibeverfahren neue Betreiber für die verschiedenen ativen Zentren. Dies sicher auch unter dem Aspekt des aktuell herrschenden Spardruckes. Gemäss dem Bericht hat sich auch die Stadt dafür beworben.

Für Thun (Allmendingen) wäre es sehr unschön, wenn es für das verbleibende Jahr noch einen Wechel geben würde. Schliesslich läuft der Betrieb weitgehendst störungsfrei und die Zusammenarbeit mit der Stadt als Betreiberin ist soweit ok. Ich hoffe, dass sich der Kanton dies gut überlegt und nicht noch viel Geld für einen Wechsel investiert. Schlussendlich kommt es ihn teurer, einen neuen Betreiber einzuarbeiten mit all den nötigen Lernprozessen, als die bestehende Lösung so weiterlaufen zu lassen.

Aber noch viel wichtiger ist, dass es nicht zu einem Wechsel kommt und der Kanton dann sagt, es rentiere sich nicht nur für ein Jahr – die Unterkunft müsse weiterbetrieben werden….. Hier erwarte ich dann von der Stadt eine entsprechende Gegenwehr!!!!

Interpellationsantwort

Gestern hat der Gemeinderat die Interpellation der SVP-Fraktion beantwortet. Der wichtigste Punkt: Der Gemeinderat hat schriftlich bestätigt, dass die Nutzungsvereinbarung auf spät. 31.12.2014 ablaufe ohne Verlängerungsoption. Die Stadt geht auch davon aus, dass mit der Neuregelung des Bundes die Anzahl der Gesuche markant abnehmen wird und somit auch der Bedarf an Betreuungsplätze.

Informationsveranstaltung

Am Mittwoch 29.5. fand endlich die Informationsveranstaltung für die Allmendinger Bevölkerung statt. In einem aus allen Nähten platzenden Saal im RAZ gab es viele emotionale Wortmeldungen. Zu Recht wurde der Gemeinderat für seine Informationspolitik gerügt. Zudem gab es einzelne persönliche Bedenken und Ängste zu spüren. Leider aber auch – und am Schluss erinnert man sich oft nur noch an diese laut vorgetragenen – Rundumschläge mit wenig konstruktivem Inhalt.

Die anwesenden Verantwortlichen von Kanton und Gemeinde versuchten auf die echten Bedürfnisse einzugehen und es wird aufgrund der Voten auch konkrete Anpassungen am Dispositiv geben. Dies hat mir der zuständige Vertreter der Kantonspolizei bestätigt.

Mir als Leistpräsident ist es wichtig, dass die Bevölkerung nun von ihren Möglichkeiten der Mitsprache beim Betrieb der Anlage Gebrauch macht und die Hotline oder den Kanal über den Leist nutzt. Ich werde, wenn immer möglich, am runden Tisch teilnehmen und dort das Quartier vertreten.  Dass auch ich die Situation nicht für gut erachte, ist sicher aus meinem Votum an der Versammlung heraus gekommen. Dass wir aber nichts dagengen machen können und nun alles daran setzten müssen, dass der Betreib optimal abläuft ist mir sehr wichtig. Und daran müssen wir als Dorf arbeiten. Ich bin überzeugt, dass wir das gemeinsam schaffen.

Kontaktmöglichkeiten:

  • via Mail an: andreas.kuebli@thun-allmendingen.ch
  • via Kommentar hier auf dem Blog
  • via Telefon auf die offizielle Hotline der Betreiber: 033 437 37 25 (vor allem für akute Fälle)