Berichterstattung in den lokalen Medien über Themen in Allmendingen

Der Freitag war kein guter Tag für die Redaktoren des TT. Gleich zwei Artikel, die beide Allmendingen betreffen, enthielten falsche Angaben. Während im Bericht über das Jubiläum der Schule Allmendingen „lediglich“ die Bildunterschriften der beiden Schulhäuser vertauscht wurden, enthielt der Kasten im Bericht über die geplanten Asylunterkünfte im Raum Thun zwei grundlegende Fehler. So waren es nicht sechs Monate, während denen das Übergangszentrum in Allmendingen in Betrieb war (nach 1999 übrigens bereits zum zweiten Mal), sondern 19 Monate. Im Glockental waren sie demzufolge bis Frühjahr 2013 und nicht bis Sommer 2014. Und dann waren es nicht die Mitteparteien, die die Verlängerung anstrebten, sondern namentlich die BDP zusammen mit Exponenten der SP. Interessant wären auch die Gründe für die Nicht-Verlängerung gewesen. Wie von GR Siegenthaler erwähnt, waren nicht Probleme im Betrieb, sondern das Versprechen an die Allmendinger Bevölkerung ausschlaggebend für die Schliessung. Während die Verwechslung der Bildunterschriften kaum jemandem aufgefallen sein wird, der nicht aus Allmendingen stammt, könnten die anderen Fehlinformationen sehr wohl weitergehende Auswirkungen auf die Meinungsbildung haben. Als Leistpräsident und Stadtrat wünschte ich mir in so heiklen Themen wie dem Asylwesen eine saubere Recherche und eine korrekte(re) Berichterstattung.

WC-Häuschen zum dritten

Inzwischen ist das Protokoll der Eignungsverhandlung eingetroffen. Nach eingehender Diskussion im Vorstand haben wir uns entschieden, auf die Aufrechthaltung der Einsprache zu verzichten. Wir haben die Chance einer Ablehung als sehr klein erachtet und für uns war klar, dass wir auf den Rechtsweg verzichten würden. So wollten wir das Geschäft nicht künstlich verlängern und haben die Einsprache zurückgezogen.

Somit wird die STI demnächst die Baubewilligung erhalten und mit dem Bau beginnen. Ich erwarte von den Bauherren, dass sie die versprochenen Massnahmen zur Integration in die Hecke vornehmen, so dass das Häuschen bald gar nicht mehr auffällt.

Kreuz-Kreisel – Umbau beginnt diesen Sommer – Mitwirkung!

Endlich, endlich beginnt der Umbau der Kreuz-Kreuzung. Wie geplant soll ein „Mini-Kreisel“ entstehen um den Verkehrsfluss und die Sicherheit zu erhöhen. Dass dies nicht einfach so in einer Nacht- und Nebelaktion möglich ist, ist wohl allen klar.

Das Tiefbauamt des Kantons hat den Allmendingen Thun Leist diese Woche per Mail über das geplante Vorgehen während der Bauphase des Kreuz-Kreisels informiert. Wir vom Leistvorstand sind zwar nicht erfreut, dass sich der ganze Verkehr durch Wohnquartiere wälzen muss. Andererseits sehen wir realistisch betrachtet auch wenig Alternativen. Deshalb geht es nun darum, die vorgesehenen Massnahmen optimal umzusetzen und zu begleiten. Ich als Leistpräsident werde den Kontakt zur Bauherrschaft von Kanton und Stadt bilden.

Wie Sie auf dem „Konzept Verkehrsumleitung“sehen, soll der Verkehr via Dorf – Thierachernweg – Zelglistrasse geführt werden. Ich lade Sie nun ein, mir in den nächsten Tagen Ihre Bedenken, Anregungen, Ideen und Wünsche per Mail andreas.kuebli@thun-allmendingen.ch, hier als Kommentar oder schriftlich an meine private Adresse: Zuberweg 12c zukommen zu lassen.

So könnten zum Beispiel Punkte wie

  • der Baubeginn im Juli (statt erst im August), so würden eineinhalb Monate in die Schulferien fallen
  • ein Verkehrsdienst während der Schulzeit „im Dorf“ am Morgen, Mittag und am Nachmittag

wichtig sein.

Ich habe eine Frist bis 19. Juni und werde in meiner Antwort an den Kanton Ihre Rückmeldungen bis am 15. Juni berücksichtigen.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit

PS: dieser Aufruf wurde am Samstag, 6.6. vom Leist den betroffenen Haushalten auch schriftlich in den Briefkasten zugestellt.

 

WC-Häuschen zum zweiten

Inzwischen habe ich von der Stadt Thun das Aufgebot für die Einigungsverhandlung erhalten. Ich werde mich im Juni mit den Vertretern der STI und der Stadt treffen um eine für unser Dorf optimale Lösung zu ermitteln.

STI-WC-Häuschen bei der Wendeschleife

Seit ein paar Wochen stehen bei der Wendeschleife vier kleine Bauprofile. Sicher hat sich der eine oder die andere gefragt, was denn hier hinkommen sollte. Ein Bauvorhaben ca. 1 x 1 m und 2 m hoch. Das muss eine Verteilzentrale für die Swisscom oder der UPC sein, dachte ich mir. Doch dann sah ich die Ausschreibung im Anzeiger. Ein WC-Häuschen für die STI-Buschauffeure soll hier gebaut werden. Aber wieso denn so abgesetzt und exponiert und dann erst noch innerhalb des Bauabstandes zur Strasse?

Der Leist hat sich entschieden, hier mit einer Einsprache Klarheit zu schaffen. Zudem sind wir der Meinung, dass das WC auch an das Wartehäuschen angebaut werden könnte und so das Ortsbild weniger belasten würde. Die Einsprache wurde am 13. März eingereicht und am 30. März von der STI beanwortet. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, verzichte ich hier auf Details. Diese Antwort hat den Leist aber nicht überzeugt, so dass er aktuell an der Einsprache festhält und es auf eine Einigungsaussprache ankommen lässt.

Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

Was halten Sie von diesem Bauvorhaben? Äussern Sie sich doch in den Kommentaren….

Leist Hauptversammlung 

Am Freitag 13. März um 20.00 Uhr fand im Kreuz Allmendingen die Hauptversammlung statt. 35 Personen entschieden über die vorgelegten Geschäften, so unter anderem auch die Wiederwahl des gesamten Vorstandes – vielen Dank fürs Vertrauen.

Im zweiten Teil liessen sich die Anwesenden über die Planung die Sanierung der Autobahn zwischen Rubigen und Spiez (RUTS) informieren. Informationen zum Projekt finden Sie in der Präsentation oder direkt auf deren Homepage.

Nachtbuben oder Chaoten?

Die Anzeige der STI steht noch nicht lange in Allmendingen. Genauso wie die gelbe Haltestellentafel.
Und schon haben ein paar (entschuldigen Sie den Ausdruck) Idioten einen Kleber darauf platzieren müssen. Ich hätte ja noch gewisses Verständnis, wenn jemand auf ein Anliegen aufmerksam machen möchte oder eine wichtige Botschaft loswerden will.
Was aber damit gemeint ist (siehe Bild), entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Man stellt sich vor, dass jemand solche Kleber produzieren lässt, nur um die sinnlos auf private und öffentliche Gegenstände zu kleben. Kommt dazu, dass nun jemand von der STI den Kleber mühsam entfernen muss. Das kostet schließlich den öV Benutzer, denn jeder (Personal-)Aufwand wird schließlich wieder aufs Ticket geschlagen!

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Asylunterkunft

Es ist erschreckend, wenn man hört, was in Schafhausen abgeht. Mit Ausdrücken, die jenseits vom Akzeptierbaren liegen, wehren sich die (wenigen?) Extremisten gegen die Asylunterkunft. Auch wenn ich sehr gut nachvollziehen kann, dass sich die Bevölkerung verschaukelt vorkommt, wenn sie erst kurz vor der Eröffnung informiert wird. Bei uns in Allmendingen wie auch in Aeschi und bei (fast) allen Durchgangszentren, war es genauso.

Auch wenn es bei der Info-Veranstaltung hier hoch zu- und hergegangen ist, so wahrten (fast) alle die Form und konnten doch ihren Missmut äussern. Leider gab  es während den vergangenen eineinhalb Jahren dann doch den eine oder andere rassisstischen Ausbruch. Alles in allem war aber es aber sehr ruhig. Sehr positiv habe ich auch die Begleitgruppe erlebt, in die ich als Leistpräsident Einsitz nehmen konnte. Offen wurden die Probleme angesprochen und Lösungen gesucht.

Nun geht die Zeit der Asylunterkunft in Allmendingen dem Ende entgegen. Ich hoffe, dass die Interpellation der BDP den Gemeinderat nicht dazu ermutigt, den Betrieb trotz der ursprünglichen Zusage, doch noch weiter zu betreiben. Denn ich bin überzeugt, dass trotz weigehender Akzeptanz die meisten Einwohner in Allmendingen froh sind, wenn es vorbei ist.

Und noch was… es überrascht ja schon etwas, wenn die Facbook-Seite gegen die Asylunterkunft in Schafhausen über 2600 „gefällt mir“ hat – und das in einem Dorf mit 300 Einwohner!!!!

Fahrendenplatz in Allmendingen soll saniert werden

Wie den Medien in den letzten Tagen zu entnehmen war, fordern die Fahrenden in der Schweiz mehr Standplätze. Dabei sind vor allem gut ausgebaute Durchgangsplätze begehrt. Davon ist der einzige im Kanton Bern ausgerechnet in Thun Allmendingen. Allerdings lässt der Ausbau zu wünschen übrig. Der Kanton hat die Stadt angefragt, ob sie den Standplatz weiter zur Verfügung hält. Dabei war die Haltung klar: in diesem Zustand ist dies mittelfristig nicht möglich. Deshalb hat sich der Kanton bereit erklärt, die Sanierung (je nach Aufwand) zu übernehmen. Klar ist aber auch, dass der Platz nicht AUSgebaut wird, sprich, die Anzahl Stellplätze soll nicht erhöht werden. Einzig die Einrichtung wird erneuert und den heutigen Bedürfnissen angepasst. Das Ganze kostet den Kanton und seine Steuerzahler rund CHF 400’000.-

Noch vor den öffentlichen Diskussionen und dem Medienauftritt von Peter Siegenthaler von gestern (siehe Schweiz Aktuell und TT vom 26.4.14), hat uns die Stadt für ein klärendes Gespräch angefragt. Dieses findet nun ausgerechnet diese Woche statt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation dürfte die Diskussion wohl etwas schwieriger werden. Ich hätte mir gewünscht, dass wir das Gespräch ohne den Druck aus den Reihen der Fahrenden (und wohl auch aus den Reihen der „nicht betroffenen Bevölkerung“) auf der einen Seite und unserem schon durch die Asylunterkunft belasteten Dorf auf der anderen Seite führen zu können.

erste Fotogalerie von Allmendingen bei Thun

Wie Sie sicher festgestellt haben, wurde (oder wird aktuell noch) die Seite des Allmendingen Thun Leist umgestellt. Neben dem neuen Erscheinungsbild werden die Inhalte mit der bisherigen Seite des RAZ-Projektes zusammengelegt.

Neu finden Sie auch eine Bildgalerie mit meinen persönlichen fotografischen Eindrücken aus dem Dorf. Gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einen Kommentar, was Sie davon halten. Möchten Sie Ihre eigenen Fotos hier ausstellen? Dann melden Sie sich beim Leistpräsidenten oder schicken Sie die Fotos per Mail an leist@thun-allmendingen.ch oder auf CD/Stick an mich privat. Bitte unbedingt im Mail oder in einem Begleitbrief vermerken, dass Sie mit der Veröffentlichung auf der Homepage des Leistes einverstanden sind. Und wenn weitere Personen auf den Fotos klar erkennbar sind (und es sich nicht um eine Übersichtsaufnahme eines Festes oder so handelt), braucht es das schriftliche Einverständnis dieser Personen. Die Verantwortung hierfür tragen Sie als Einsender.

Gerne werde ich die Fotos dann nach und nach hier aufschalten.