Informationen vom 17.09.2020

Hervorgehoben

Liebe Allmendingerinnen und Allmendinger

Praxis Frau Dr. Olena Velytchenko, Mein Arzt
Im Thuner Tagblatt vom Mittwoch 16.09.2020 war zu lesen, dass der Betreiber der Mein-Arzt-Praxen in Haft ist und im Kanton Bern einige Praxen geschlossen sind.
Dies trifft nicht auf die Praxis von Frau Dr. Olena Velytchenko zu. Sie ist offen und die Termine können wie abgemacht wahrgenommen werden. Wie im Text erwähnt wird Frau Dr. O. Velytchenko ihre Praxis weiterführen und es besteht kein Grund die Patientenakten bei ihr abzuholen. Im Moment laufen auf verschiedenen Ebenen, so auch mit der Ärztegesellschaft FMH, Gespräche damit der Praxisbetrieb weitergeführt werden kann und die Angestellten ihre Löhne erhalten. Es ist im Interesse Aller, wenn die Praxis von Frau Dr. O. Velytchenko weiter bestehen bleibt, deshalb ist es wichtig die bestehenden Termin wahrzunehmen und die Patientenakten bei ihr zu lassen.
Der Leist verfolgt die Entwicklung aufmerksam und wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bemühen, damit die Praxis weiter bestehen kann.

Termine 2021
Im nächsten Jahr finden, immer vorausgesetzt die akutelle Situation lässt dies zu, folgende Veranstaltungen statt:

  • Neujahrs-Raclette Donnerstag 7. Januar 2021 in der Kirche Allmendingen
  • Mitgliederversammlung und Jubiläumsveranstaltung Donnerstag 18. März 2021 Restaurant Kreuz

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage, ob die geplanten Veranstaltungen auch wirklich durchgeführt werden können. Sowohl für unsere Mitgliederversammlung mit Jubiläumsveranstaltung und das Neujahrs-Raclette werden wir noch separat einladen.

Verkehrsforum
Wie Sie im Thuner Tagblatt vom Freitag 4. September 2020 gelesen haben, findet wieder ein Verkehrsforum statt. Im Forum soll die Verkehrssituation in der ganzen Stadt Thun angeschaut werden. Was hat sich bewährt, wo ist Verbesserungspotential vorhanden. Dies sind die Fragen, welche im Verkehrsforum diskutiert werden. Am nächsten Forum Mitte November werden diese zwei Fragen behandelt:
Wo besteht Handlungsbedarf (ÖV, Velo, Fussgänger, Auto), welche qualitativen oder quantitativen Ziele sollten dort erreicht werden? Die Ziele sollen möglichst konkret und auf den Punkt z.B. Kreuzung/Strasse gebracht werden.
– Welche Veränderungen resp. gewonnenen Qualitäten im Verkehrsgeschehen sollten erhalten bleiben?

Haben Sie dazu eine Idee, Lösung, Frage oder Anregung, teilen Sie uns diese bis Mitte Oktober 2020 mit, Mail info@thun-allmendingen.ch

Schriftliche Hauptversammlung 2020
Da aufgrund der aktuellen Lage die Hauptversammlung nicht in nützlicher Frist stattfinden kann, hat der Vorstand an der Sitzung vom 4. Mai 2020 beschlossen, eine schriftliche Abstimmung durchzuführen. Die Mitglieder konnten zu den einzelenen Traktanden bis Ende Juli abstimmen. Am 3. August wurden die Ergebnisse der Abstimmung ausgewertet. Sämtliche Geschäfte wurden angenommen. Das Beschlussprotokoll der schriftlichen Hauptversammlung finden Sie hier Beschlussprotokoll schriftliche HV- 3.August20

Beleuchtung Hagacherweg
Der Elternrat Allmendingen hat sich vor ca. 1 ½ Jahr beim Leist gemeldet und gefragt, ob wir uns nicht für eine Beleuchtung des Hagacherweges stark machen könnten. Dieser Weg werde von etlichen Schülern genutzt und in der 2ten Jahreshälfte sei es sehr dunkel. Wir wurden danach bei der Stadt vorstellig und nun wurde uns eine Lösung präsentiert. Es ist vorgesehen eine Beleuchtung für den ganzen Weg zu machen, analog anderer Wegbeleuchtungen der Stadt. Wann genau das Vorhaben umgesetzt wird ist noch nicht klar, es sollte aber bereit sein, wenn die Tage wieder wesentlich kürzer werden.

Verkehrsaufkommen in Allmendingen
An der Stadtratssitzung vom 2. Juli 2020 wurde eine Interpellation Andreas Kübli (glp) vom 13. Dezember 2019 beantwortet. Leider fiel die Antwort etwas gar dürftig aus. Das Thema Verkehrssituation in Allmeninden wird weiter auf unserer Traktandenliste sein. An dieser Stelle danken wir unserm ehemaligen Präsidenten Andreas Kübli für seinen Einsatz zu Gunsten von Allemendingen im Stadtrat. Hier geht es zur Interpellation und Antwort.

Jubiläumsveranstaltung
Der Corona Virus zwingt auch mit den neuen grossen Lockerungen weiterhin unseren Alltag anders als üblich zu gestalten. Bis die Pandemie endgültig vorbei ist wird es noch eine Weile dauern.
Wie sagte doch Herr Bundesrat Berset, das ist ein Marathon.

Der Vorstand hat sich an seiner Sitzung vom 4. Mai 2020 intensiv mit der aktuellen Situation und dem weiteren Vorgehen auseinandergesetzt und beschlossen die Jubliläumsveranstaltung zusammen mit der Hauptversammlung am 18. März 2021 durchzuführen.

Zudem wird dieses Jahr mit schwerem Herzen auf die Durchführung des beliebten Sommeranlasses verzichtet.

Es ist immer noch wichtig, zu unseren Mitmenschen körperlich Abstand zu halten und sich regelmässig die Hände zu waschen. Es zeigt sich aber, dass wir einander auch so Nähe, Wärme und Geborgenheit schenken können. Mit einem Anruf, vielleicht über Skype, einer Nachricht via WhatsApp oder SMS oder einer e-Mail können wir unseren Liebsten, unseren Nachbarn, Freunden, Verwandten und Bekannten zeigen, dass wir an sie denken. Wir können nachfragen wie es geht. Wir können Hilfe anbieten oder vermitteln.

Viele Menschen machen sich Gedanken, wie das Leben in dieser doch sehr speziellen Zeit erleichtert werden kann. Der Allmendingen-Thun-Leist und die Kirche Allmendingen sind überzeugt, dass diese Krise eine Chance ist für den Zusammenhalt im Dorf und wollen Hand bieten für die Koordination von Hilfesuchenden und Hilfeanbietenden.

Wir müssen Sorge tragen, dass niemand in unserem Dorf durch die Raster fällt, dass niemand einsam oder krank zu Hause sitzt und sich nicht getraut oder nicht die Möglichkeit hat, Hilfe zu holen.

Brauchen Sie Hilfe oder kennen Sie jemanden, der Hilfe benötigt? Können Sie Hilfe anbieten oder kennen Sie jemanden, der Hilfe anbieten kann? Die benötigte oder angebotene Hilfe kann aus Dienstleistungen oder aus materiellen Gütern bestehen.

Sie haben die Möglichkeit, sich direkt untereinander zu vernetzen oder Sie können das Hilfsangebot der Reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn benutzen:
https://www.mobileboten.ch

Kontaktperson für Thun: Angela Stähli, Soziale Arbeit der Ref. Kirche Thun, 079 890 49 94, angela.staehli@ref-kirche-thun.ch
Flyer zu herunterladen Nachbarschaftshilfe – Mobile Boten-Flyer

Pfarrerin Ursula Straubhaar ist erreichbar unter 033 336 48 39 und ursula.straubhaar@ref-kirche-thun.ch Flyer Kirche_Leist

Ebenfalls als Plattform zur Verfügung steht der Allmendingen-Thun-Leist. Er ist wie folgt erreichbar: 079 339 05 15 Andrea Lazecki oder redaktion@thun-allmendingen.ch

Nachfolgend finden Sie zusätzliche Möglichkeiten, die Ihnen vielleicht helfen, besser durch diese schwierige Zeit zu kommen.

Die Stadt bietet eine Hotline für hilfesuchende Personen an (z.B. Einkaufen): 033 225 88 22, Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr.

Die Hilfsangebote (Heimlieferservice, Kinderbetreuung, Einkaufen, Hunde ausführen usw.) sammelt die Stadt Thun in einer Liste, die laufend aktualisiert wird und auch auf der Website aufgeschaltet ist unter
http://www.thun.ch/corona

Auf diesem Link sind die Geschäfte und Firmen aufgeführt, die in Thun nach Hause liefern:
https://www.wirtschaftsraumthun.ch/COVID-19-Services   

Hier finden Sie Angebote der Stadt Thun für SeniorInnen:
Stadt Thun Coronavirus_Angebote fuer SeniorInnen_20032020

Gemeinsam schaffen wir die Herausforderungen besser.
Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Am Mittwoch 30. Oktober 2019 fand im Restaurant Kreuz Allmendingen die a.o. Hauptversammlung zum Thema Budget für die Jubiläumsfeier 2020 statt. Sie wurde von 19 Leistmitgliedern besucht, hier finden Sie das Protokoll a.o. 30.10.19 mit Teilnehmerliste a.o. HV 30.10.19

Wollen Sie uns einen Beitrag senden? Sie können dies per Post an die Adresse: Allmendingen-Thun-Leist 3608 Thun oder elektronisch an info@thun-allmendingen.ch machen.

Der Vorstand, 17. September 2020

Kartonbereitstellung – eine Anleitung

Wie bereits in den Medien informiert, müssen die Kartons bei der Bereitstellung IMMER zusammengebunden werden. Mehr finden Sie in der Anleitung:
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WC-Häuschen zum dritten

Inzwischen ist das Protokoll der Eignungsverhandlung eingetroffen. Nach eingehender Diskussion im Vorstand haben wir uns entschieden, auf die Aufrechthaltung der Einsprache zu verzichten. Wir haben die Chance einer Ablehung als sehr klein erachtet und für uns war klar, dass wir auf den Rechtsweg verzichten würden. So wollten wir das Geschäft nicht künstlich verlängern und haben die Einsprache zurückgezogen.

Somit wird die STI demnächst die Baubewilligung erhalten und mit dem Bau beginnen. Ich erwarte von den Bauherren, dass sie die versprochenen Massnahmen zur Integration in die Hecke vornehmen, so dass das Häuschen bald gar nicht mehr auffällt.

Nachtbuben oder Chaoten?

Die Anzeige der STI steht noch nicht lange in Allmendingen. Genauso wie die gelbe Haltestellentafel.
Und schon haben ein paar (entschuldigen Sie den Ausdruck) Idioten einen Kleber darauf platzieren müssen. Ich hätte ja noch gewisses Verständnis, wenn jemand auf ein Anliegen aufmerksam machen möchte oder eine wichtige Botschaft loswerden will.
Was aber damit gemeint ist (siehe Bild), entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Man stellt sich vor, dass jemand solche Kleber produzieren lässt, nur um die sinnlos auf private und öffentliche Gegenstände zu kleben. Kommt dazu, dass nun jemand von der STI den Kleber mühsam entfernen muss. Das kostet schließlich den öV Benutzer, denn jeder (Personal-)Aufwand wird schließlich wieder aufs Ticket geschlagen!

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Votum des Leistpräsidenten im Thuner Stadtrat

Zitat

folgendes Votum habe ich im Namen der Fraktion der Mitte anlässlich der letzten Stadtratssitzung zur Interpellation der BDP gehalten:

Ein weiteres Mal sprechen wir heute über das Asylzentrum in Allmendingen. Seit das Zentrum vor rund eineinhalb Jahren eröffnet wurde, beschäftigte sich der GR bereits sechsmal mit entsprechenden Vorstössen.
Wer dabei war, kann sich sicher noch gut an die sehr emotionsgeladene Infoveranstaltung im Zentrum erinnern. Viele der Anwesenden fühlten sich, zurecht, überrumpelt. Entsprechend waren dann auch der Aussagen sehr kritisch. Auch wenn die grosse Mehrheit eher abwartend den Informationen zuhörten.

Während zu Beginn die Auslastung des Zentrums um die angekündigten 85-90% der 140 Plätze bewegte, waren es in den letzten Monaten jeweils über dem Maximum. Die Betreiber haben auch die letzte Ritze ausgenutzt, um den Kanton in der aktuellen Situation im Asylwesen zu unterstützen. Und trotzdem verlief der Betrieb, bisher, mit Ausnahme von ein paar Vorkommnissen am Anfang sehr stabil und ruhig – soweit ich das als Leistpräsident einschätzen kann.

Im Vergleich zu Schafhausen, wo bei 300 Einwohner 150 Asylsuchende untergebracht werden, sollten doch 140 Personen auf 42000 Einwohner zu verkraften sein. Vor allem für die elftgrösste Stadt der Schweiz, die sich gerne fortschrittlich und weltoffen zeigt. Ich erinnere da nur an die Phase des Thuner Erfolges in der Champions League.

Die Antworten des Gemeinderates auf die Interpellation scheinen uns nicht überall schlüssig. Vor allem wenn da von „andere Nutzung“ gesprochen wird, ohne konkret zu werden. Solche kleine Unklarheiten könnten den Verdacht von „Ausflüchten“ aufkommen lassen. Dass da dann Hoffnungen für eine zumindest leichte Verlängerung z.B. bis nach dem Winter ist nicht verwunderlich.

Das alles spricht doch eigentlich für das Anliegen der Interpellantin

ja, wenn da nicht die emotionsgeladene Veranstaltung im RAZ vom Mai und die bisher fünf Interventionen im Stadtrat wären.
Denn der GR und auch der Regierungsrat haben wiederholt versprochen, an der Schließung auf Ende 14 festzuhalten. Ich will hier nicht den Moralappostel spielen und auch nicht zwei menschliche Werte (Soziale Verantwortung und Zuverlässigkeit) gegeneinander ausspielen. Doch wie ist die Sitation in Allmendingen? Und ich fokussiere bewusst auf das Dorf! Denn jemandem aus der Innenstadt oder aus Goldiwil ist doch eher egal was im Aussenquartier enet der Autobahn abgeht.
Schauen wir doch nochmals kurz zurück. Wie verteilen sich die Gemüter in Allmendingen. Ich schätze dass 10% fundamental und grundsätzlich gegen eine Asylunterkunft sind. 10% oder vielleicht etwas mehr sind von der Grundhaltung für den Schutz der Flüchtlinge und verteidigen die Lösung. Bleiben 80%, die die Situation pragmatisch angehen. Ein großer Teil dieser Leute verlassen sich aber auch klar auf das Versprechen des GR und des RR. Was passiert nun, wenn der GR plötzlich von seinem Versprechen zurücktritt? Die grosse schweigende Mehrheit wird sich sagen,dass die 10 radikalen % damals eben doch recht hatten“. Das Vertrauen in die Stadtregierung und schliesslich auch an uns, das Stadtparlament, wäre dahin. Und dann müssten wir uns (zumindest in Allmendingen) künftig keine Gedanken mehr über Wahlkampf zu machen. Denn die Leute hätten die Bestätigung, dass die da im Rathaus ja sowieso machen was sie wollen….

Nach Abwägung aller Argumente begrüssen wir von der Fraktion der Mitte mehrheitlich die Haltung des GR, an der Schliessung des Zentrums festzuhalten. Wir  würden uns aber künftigen neuen Lösungen nicht verschliessen.

Vorstoss der BDP im Stadtrat von Thun

An der letzten Stadtratssitzung hat die BDP Thun eine dringliche Interpellation (Anfrage) eingereicht. Darin stellt sie dem Gemeinderat die Frage, ob dieser nicht auf den Entscheid zurückkommen könnte, und die Anlage weiter offen zu halten (Link auf den BDP-Vorstoss zur Asylunterkunft in Allmendingen).

In der Begründung schreibt sie unter anderem „Die BDP-Fraktion ist überzeugt dass die Thuner Bevölkerung, auch jene von Allmendingen, Verständnis für diese veränderte Situation [aktuelle Flüchtlingssituation; Anmerkung des Bloggers] zeigen wird…“. Woher die BDP diese Überzeugung hat, ist mir schleierhaft. Mir sind keine (führende) BDP-Mitglieder aus Allmendingen bekannt, mit mir als Leistpräsident hat von der Partei niemand gesprochen und mir wäre auch nicht bekannt, dass sie eine grossangelegte Umfrage auf der Strasse durchgeführt hätten.

Es ist richtig, dass es während der vergangenen eineinhab Jahren sehr wenig Probleme gab und im Grundsatz die grössten Ängste der Anwohner zum Glück nicht real geworden sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man das Glück nicht zu sehr herausfordern sollte. Zudem war das Versprechen des Gemeinderates klar: Bis Ende 2014, dann ist Schluss. Unter diesen Voraussetzungen hat die Allmendinger Bevölkerung „die Kröte geschluckt“ und erwartet nun die Einlösung dieses Versprechens.

Ich denke, dass die BDP hier, zwar aus ehren Gründen, völlig an der Stimmung in der Bevölkerung (vor allem in Allmendingen) vorbeipolitisiert. Ein Kontakt zum Leist oder zu den lokalen Anwohner hätte hier wohl Klarheit gebracht.

Historische Stadtführung mit der Gräfin Elisabeth

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Heute besuchten rund 20 Personen die vom Leist organisierten Stadtführung mit Jon Keller (ehem. Stadtarchivar) und der Gräfin Elisabeth besucht. In humorvoller Art gaben sie uns an verschiedenen Stellen in der Stadt Einblick in die Thuner Stadtrechte (sog. Handfeste – kommt von „fest in die Hand versprechen“). Hier ein paar Eindrücke:

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Ernüchterung …

… macht sich breit. Nun ist es also raus: der Kanton spart – und das auch im RAZ. Auch wenn das Midi dies mit Anpassung an den Standard (Thun wird anscheinend bevorzugt behandelt – was zeigt, dass Gemeinderat Peter Siegenthaler wahrscheinlich nicht schlecht verhandelt hat) begründet.
Nachdem nach Neujahr das zentrumsexterne Sicherheitsdipo praktisch runtergefahren war, gibt es zumindest momentan wieder regelmässige Patroulien und ein besetztes Einfahrtstor. Allerdings werden keine personenscharfe Eintrittskontrollen mehr geführt. Die Betreiber wissen also nicht mehr, wer wirklich im Zentrum ist. Alles in allem also eine klare Reduktion der Sicherheitsaktivitäten. Hat also Herr Käser doch gelogen? Auch wenn der (neue) Verantwortliche für die Unterbringung von Fehlern in der Kommunikation spricht, ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Regierungsrat von den grossen Versprechungen zurückkrebst. Es wird sich zeigen, welche Auswirkungen die neue Sitation hat. Sollten die Probleme (vor allem auch innerhalb des Zentrums) zunehmen, werden sich die Betreiber wohl etwas überlegen müssen.
Das war der Stand bis letzten Donnerstag. Aufgrund der Intervention von Peter Siegenthaler hat sich das Midi bereit erklärt, zumindest die Eingangskontrollen wieder auf denselben Stand wie vor der Weihnacht zu bringen und die Patrouilien sind bis Ende März auch zugesagt.

Nun noch zu weiteren Infos:
Der Kanton informiert von einer hohen Auslastung aller Zentren, dies auch wegen der grossen Anzahl von Syrern, die oft in Gruppen (Familien) einreisen und damit auch mehr Platz beanspruchen. Der geneigte Leser des Blogs konnte den kontinuierlichen Anstieg im RAZ mitverfolgen.
Die Betreiber sprechen von einem zunehmenden Stressfaktor für das Betreuerteam, da die Rotation hoch ist (öfterer Wechsel) und weil es vermehrt junge Männer im Zentrum hat. Auch war während der „Anarchiezeit“ (als die Eingangskontrolle ganz wegfiel) der Alkoholkonsum im Zentrum möglich, was nicht für entspannte Situationen sorgte. Dieses Problem scheinen die Verantwortlichen anscheinend inzwischen wieder im Griff zu haben.
Wie bereits erwähnt, war die Infopolitik des Kantons sehr schlecht, so dass auch die Stadt oft von vollendete Tatsachen gestellt und die Info über private Quellen erhielt. In dem Zusammenhang habe ich eingebracht, dass ich als Leistpräsident zumindest in einer zusammengefassten und anonymisierten Form gerne gewusst hätte, was im Dorf vorgefallen ist. Die Kantonspolizei hat klargemacht, dass sie nicht befugt ist, privaten irgendwelche Informationen herauszugeben und auch nicht gedenke, in diesem Fall eine Ausnahme zu machen. Das Datenleck, durch das andere Privatpersonen ihre Informatioionen erhalten, wollte sie nicht kommentieren. Für mich ist es absolut störend, wenn Privatpersonen, die nota bene nicht mal in Allmendingen wohnen, besser im Bilde sind als ich. Nun werde ich den Weg via Stadt und das Gespräch mit Peter Siegenthaler suchen. Das Treffen ist für den 13. Februar angekündigt. Mal sehen, was daraus folgt.

Breaking News

Anscheinend war die Aufhebung der Eingangskontrolle „ein Versehen“. Eben hat mich die Info erreicht, wonach die Kontrolle ab Montag wieder im bisherigen Rahmen eingeführt wird. Was aber sonst noch an den Sicherheitskontrollen geschraubt wurde, ist offen.

Sparübung des Kanton Berns erreicht das RAZ

Gemäss meinen eben von der Stadt Thun bestätigten Informationen, hat der Kanton begonnen bei den Asylunterkünften zu sparen. Dies obwohl Hr. Käser anlässlich der Info versprochen hat, dass sich der Betrieb über die Laufzeit ohne Probleme seitens Kanton und Betreiber zeihen würde. Auf den 1.1.14 hat nun Hr. Käser veranlasst, dass die Eintrittskontrolle ersatzlos gestrichen wird. D.h., die Betreiber haben keine Übersicht mehr, wer sich im Zentrum befindet, resp. wer eben nicht da ist.  Was ich noch nicht bestätigt habe ist, dass auch die regelmässigen Patrouillen im Dorf wegfallen werden. Mehr noch, dass der Vertrag mit der Bewachungsfirma Daruwache gekündigt wurde/wird.

Das alles sind unakzeptabel Änderungen gegenüber dem, was uns Herr Käser am 29. Mai im RAZ versprochen hat. Sollte der Redner doch recht gehabt haben, der Herr Käser einen „Lügner“ nannte? Dem werde ich umgehend auf den Grund gehen und werde versuchen Herr. Käser persönlich zur Rede zu stellen und seine Sicht der Dinge zu ergründen. Vor allem aber möchte ich ihn auf seine Versprechen im RAZ hinweisen und dass er sich nun nicht so aus der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung ziehen kann! Ich werde hier weiter informieren, sobald er mich zurückgerufen hat.