Informationen vom 17. November 2022

Hervorgehoben

Liebe Allmendingerinnen und Allmendinger

Die Wahlen in den Stadt- und Gemeinderat stehen an, sie finden am 27. November 2022 statt.
Die Stadt hat uns eine Wahl-Anleitung in leichter Sprache zugestellt und uns gebeten, diese auf unserer Homepage aufzuschalten. Damit will die Stadt einen Beitrag leisten, dass die für viele Menschen komplexe Materie besser verstanden werden kann. Schliesslich soll es der Steigerung der Wahlbeteiligung dienen. Die Wahlanleitung finden Sie hier die Wahlanleitung_Leichte_Sprache_Thun_2022_barrierefrei

Weihnachtsbeleuchtung/Laternen
Auch der Leistvorstand hat sich Gedanken zur momentanen Stromsituation gemacht. Nach Absprache mit der Stadt haben wir beschlossen die Laternen auch dieses Jahr aufzuhängen. Sie werden aber nicht mehr die ganze Nacht leuchten, sondern von der Dämmerung bis 22:00 Uhr und wieder vom 05:30 Uhr bis Tagesanbruch. Zwischen 22.00 Uhr bis 05:30 Uhr sind sie ausgeschaltet.

Der neue Allmendiger ist da! Genau hier Allmendinger 2-2022

Unsere Jubiläumsschrift finden Sie hier Festschrift 75 Jahre

Hilfe annehmen braucht Mut und gibt Mut
Helfen ist oft einfacher als Hilfe anzunehmen. Und manchmal ist es auch schwierig, sich Hilfe zu holen, weil man nicht weiss, an wen man sich wenden soll.
Die Stadt lädt zu einem Anlass «Hilfe annehmen braucht Mut und gibt Mut» ein. Er findet am am Donnerstag, 12. Januar 2023, 14.00 – 16.30, inklusive Zvieri im Kirchgemeindehaus Frutigenstrasse 22, Thun stattfindet. Hier gehts zum Flyer Hilfe annehmen

Modernisierung Coop Thun Allmendingen
Vom Coop Medienabteilung haben wir nachfolgende Information erhalten.
In den kommenden Wochen wird der Coop-Supermarkt Allmendingen modernisiert und noch stärker den Bedürfnissen der Kundschaft angepasst. Aus diesem Grund bleibt der Laden ab Samstag, 29. Oktober 2022 ab 12 Uhr, bis und mit Mittwoch, 14. Dezember 2022, geschlossen. Während dieser Zeit heisst Coop die Kundinnen und Kunden gerne in den übrigen Verkaufsstellen in der Region Thun willkommen. Zudem kann der Einkauf auch online getätigt werden: Auf www.coop.ch stehen zahlreiche Produkte zur Verfügung. Geschäftsführerin Daniela Brülisauer und ihr Team freuen sich darauf, die Türen des neuen Coop Thun Allmendingen ab Donnerstag, 15. Dezember 2022, zu öffnen – und dann für ein noch grösseres Einkaufserlebnis in einem modernen Laden zu sorgen.

Kreuzkreisel, Lastwagen der Isenschmid AG
In den vergangenen Wochen haben wir Reklamationen von Allmendinger*innen erhalten, dass Lastwagen der Firma Isenschmid AG gerade über den Kreisel fahren und dadurch viel Lärm und gefährliche Situationen entstehen. Wir haben uns bei der Firma Isenschmid gemeldet und uns wurde versprochen, dass die Mitarbeitenden entsprechend informiert und geschult werden. In Zukunft sollten die Lastwagenfahrer korrekt über den Kreisl fahren.

«Letzte Hilfe»-Kurs: Wie wir uns am Lebensende beistehen können
Die Stadt Thun hat uns gebeten auf diese Kurse aufmerksam zu machen. Sie wurden bereits letztes Jahr erfolgreich durch geführt und stiessen auf ein grosses Interesse.
Im «Letzte Hilfe»-Kurs lernen interessierte Menschen, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.
Weiteres erfahren Sie mit dem Flyer.Letzte Hilfe Kurs Flyer November 2022

Hauptversammlung und Jubiläumsveranstaltung Donnerstag 11. August 2022
Rund 65 Allmendingerinnen und Allmendinger erlebten einen tollen Abend mit einer launigen Ansprache vom Stadtpräsidenten Raphael Lanz, welcher die Wichtigkeit der Leiste betonte. Nach einem feinen Essen fand die Hauptversammlung statt mit der Wahl des neuen Kassiers Bruno Dällenbach. Während dem ganzen Abend sorgte Gerhand Tschan mit seinen Künsten und dem Allmendingerlied für beste Unterhaltung.
Protokoll 76. Hauptversammlung vom 11. August 2022
Allmendingen-Thun-Leist – Verspätete Jubiläumsfeier _ Thuner Tagblatt
Jungfrau Zeitung – HV 11.8.22 Bruno Dällenbach ist neuer Kassier

In Allmendingen befand sich in der Römerzeit ein grosses Heiligtum. Am 1. Juni wurde dies nun entsprechend gewürdigt und eine Informationsstelle beim Golfplatz Thun feierlich eingeweiht. Der Leist bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei allen Personen, welche dazu beigetragen haben, dass über dieses wichtige römische Heiligtum informiert wird.
Hier finden Sie noch einen entsprechenden Link dazu: Römisches Heiligtum in Allmendingen

Politik im Quartier
«Quartiere stärken» ist eines der aktuellen Legislaturziele der Stadt Thun. Die Stadt sucht den aktiven Austausch mit der Quartierbevölkerung. Am Dienstag 10. Mai 2022 fand der Austausch in Allmendingen statt. Ein Rückblick auf den Anlass finden Sie hier.
Rückblick 10.5.22
dialog.thun.ch.

Das „Neujahrsraclette“ am Gründonnerstag, 14. April 2022 beim Eingang zum Schulhaus Allmendingen, war ein voller Erfolg. Der Vorstand wird sich Gedanken machen, ob es nicht in die wärmere Jahreszeit verschoben werden soll.

Schiesslärm
Leider auch im Frühling 2022 haben wir in Allmendingen besonders häufig Schiesslärm und die Belastung ist grösser als in den vergangenen Jahren. Wie bereits geschrieben ist der Vorstand des Leistes mit dem Militär in Kontakt. Wir haben uns wieder beim Oberst i Gst Hans Jörg Diener gemeldet und nachgefragt, wie es mit der von Seiten des Militärs versprochene Informationsveranstaltung steht. Auch möchten wir wissen was das Ergebnis der Lärmmessungen ist. Eine Antwort auf unsere Anfrage steht noch aus. Sobald wir mehr wissen, werden wir via unsere Homepage informieren.

Wenn Sie in im Zusammenhang mit den Schiesslärm ein Anliegen haben, sind wir um Rückmeldungen dankbar an info@thun-allmendingen.ch

Termine 2022
Mittwoch 1. Juni 2022 16.00 Uhr Einweihung der Stele zum Tempelbezirk Allemendingen
Donnerstag 11. August 2022 Jubiläumsveranstaltung mit Hauptversammlung, Restaurant Kreuz
Der Allmedinger, Redaktionsschluss 30.9.2022  Erscheinungsdatum Oktober 2022.

Verkehrsforum
Wie Sie im Thuner Tagblatt verschiedentlich gelesen haben, findet wieder ein Verkehrsforum der Stadt Thun statt. Im Forum soll die Verkehrssituation in der ganzen Stadt Thun angeschaut werden. Was hat sich bewährt, wo ist Verbesserungspotential vorhanden, dies sind die Fragen, welche im Verkehrsforum diskutiert werden.
Unter diesem Link gelangen Sie zur Internetseite: https://www.verkehrszukunft-thun.ch/verkehrskonzept

Haben Sie Ideen, Lösungen, Fragen oder Anregung dazu zögern Sie nicht, diese uns mitzuteilen. Mail info@thun-allmendingen.ch

Schriftliche Hauptversammlung 2021      
Leider ist es auch in diesem Jahr nicht möglich gewesen eine physische Hauptversammlung abzuhalten, so dass wir sie schriftliche durchführen mussten. Die Unterlagen wurden den Mitgliedern per Post zugestellt oder konnten auf unserer Homepage heruntergeladen werden. Einsendeschluss für die Rückmeldungen war Ende April.
Am 18. Mai haben wir die Antworten ausgewertet. Sie waren eindeutig, sämtliche Traktanden wurden angenommen. Das Protokoll der schriftlichen Hauptversammlung finden Sie hier: Protokoll HV schriftlich 18.5.21

Kiesweg Allmendingerallee
Beim Leist wurde schon mehrfach nachgefragt, ob wir nicht etwas gegen die vielen Pfützen machen können, welche auf dem Gehweg bei starken Regenfällen entstehen. Wir haben bei der Stadt nachgefragt und wurden an den Eigentümer, die Burgergemeinde Thun verwiesen. Wir haben deshalb dort nachgefragt. Der Verwalter der Burgergemeinde antwortete uns, dass die Stadt Thun im Frühjahr den Weg neu eingekiest hat und es seither weniger Pfützen hat. Von Seiten der Burgergemeinde ist damit die Wegsanierung abgeschlossen.

Beleuchtung Hagacherweg
Der Elternrat Allmendingen hat sich vor ca. 1 ½ Jahr beim Leist gemeldet und gefragt, ob wir uns nicht für eine Beleuchtung des Hagacherweges stark machen könnten. Dieser Weg werde von etlichen Schülern genutzt und in der 2ten Jahreshälfte sei es sehr dunkel. Wir wurden danach bei der Stadt vorstellig und nun wurde uns eine Lösung präsentiert.
Nun ist die Beleuchtung installiert, vielen Dank an die Stadt Thun.

Der Vorstand

Kartonbereitstellung – eine Anleitung

Wie bereits in den Medien informiert, müssen die Kartons bei der Bereitstellung IMMER zusammengebunden werden. Mehr finden Sie in der Anleitung:
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Votum des Leistpräsidenten im Thuner Stadtrat

Zitat

folgendes Votum habe ich im Namen der Fraktion der Mitte anlässlich der letzten Stadtratssitzung zur Interpellation der BDP gehalten:

Ein weiteres Mal sprechen wir heute über das Asylzentrum in Allmendingen. Seit das Zentrum vor rund eineinhalb Jahren eröffnet wurde, beschäftigte sich der GR bereits sechsmal mit entsprechenden Vorstössen.
Wer dabei war, kann sich sicher noch gut an die sehr emotionsgeladene Infoveranstaltung im Zentrum erinnern. Viele der Anwesenden fühlten sich, zurecht, überrumpelt. Entsprechend waren dann auch der Aussagen sehr kritisch. Auch wenn die grosse Mehrheit eher abwartend den Informationen zuhörten.

Während zu Beginn die Auslastung des Zentrums um die angekündigten 85-90% der 140 Plätze bewegte, waren es in den letzten Monaten jeweils über dem Maximum. Die Betreiber haben auch die letzte Ritze ausgenutzt, um den Kanton in der aktuellen Situation im Asylwesen zu unterstützen. Und trotzdem verlief der Betrieb, bisher, mit Ausnahme von ein paar Vorkommnissen am Anfang sehr stabil und ruhig – soweit ich das als Leistpräsident einschätzen kann.

Im Vergleich zu Schafhausen, wo bei 300 Einwohner 150 Asylsuchende untergebracht werden, sollten doch 140 Personen auf 42000 Einwohner zu verkraften sein. Vor allem für die elftgrösste Stadt der Schweiz, die sich gerne fortschrittlich und weltoffen zeigt. Ich erinnere da nur an die Phase des Thuner Erfolges in der Champions League.

Die Antworten des Gemeinderates auf die Interpellation scheinen uns nicht überall schlüssig. Vor allem wenn da von „andere Nutzung“ gesprochen wird, ohne konkret zu werden. Solche kleine Unklarheiten könnten den Verdacht von „Ausflüchten“ aufkommen lassen. Dass da dann Hoffnungen für eine zumindest leichte Verlängerung z.B. bis nach dem Winter ist nicht verwunderlich.

Das alles spricht doch eigentlich für das Anliegen der Interpellantin

ja, wenn da nicht die emotionsgeladene Veranstaltung im RAZ vom Mai und die bisher fünf Interventionen im Stadtrat wären.
Denn der GR und auch der Regierungsrat haben wiederholt versprochen, an der Schließung auf Ende 14 festzuhalten. Ich will hier nicht den Moralappostel spielen und auch nicht zwei menschliche Werte (Soziale Verantwortung und Zuverlässigkeit) gegeneinander ausspielen. Doch wie ist die Sitation in Allmendingen? Und ich fokussiere bewusst auf das Dorf! Denn jemandem aus der Innenstadt oder aus Goldiwil ist doch eher egal was im Aussenquartier enet der Autobahn abgeht.
Schauen wir doch nochmals kurz zurück. Wie verteilen sich die Gemüter in Allmendingen. Ich schätze dass 10% fundamental und grundsätzlich gegen eine Asylunterkunft sind. 10% oder vielleicht etwas mehr sind von der Grundhaltung für den Schutz der Flüchtlinge und verteidigen die Lösung. Bleiben 80%, die die Situation pragmatisch angehen. Ein großer Teil dieser Leute verlassen sich aber auch klar auf das Versprechen des GR und des RR. Was passiert nun, wenn der GR plötzlich von seinem Versprechen zurücktritt? Die grosse schweigende Mehrheit wird sich sagen,dass die 10 radikalen % damals eben doch recht hatten“. Das Vertrauen in die Stadtregierung und schliesslich auch an uns, das Stadtparlament, wäre dahin. Und dann müssten wir uns (zumindest in Allmendingen) künftig keine Gedanken mehr über Wahlkampf zu machen. Denn die Leute hätten die Bestätigung, dass die da im Rathaus ja sowieso machen was sie wollen….

Nach Abwägung aller Argumente begrüssen wir von der Fraktion der Mitte mehrheitlich die Haltung des GR, an der Schliessung des Zentrums festzuhalten. Wir  würden uns aber künftigen neuen Lösungen nicht verschliessen.

Vorstoss der BDP im Stadtrat von Thun

An der letzten Stadtratssitzung hat die BDP Thun eine dringliche Interpellation (Anfrage) eingereicht. Darin stellt sie dem Gemeinderat die Frage, ob dieser nicht auf den Entscheid zurückkommen könnte, und die Anlage weiter offen zu halten (Link auf den BDP-Vorstoss zur Asylunterkunft in Allmendingen).

In der Begründung schreibt sie unter anderem „Die BDP-Fraktion ist überzeugt dass die Thuner Bevölkerung, auch jene von Allmendingen, Verständnis für diese veränderte Situation [aktuelle Flüchtlingssituation; Anmerkung des Bloggers] zeigen wird…“. Woher die BDP diese Überzeugung hat, ist mir schleierhaft. Mir sind keine (führende) BDP-Mitglieder aus Allmendingen bekannt, mit mir als Leistpräsident hat von der Partei niemand gesprochen und mir wäre auch nicht bekannt, dass sie eine grossangelegte Umfrage auf der Strasse durchgeführt hätten.

Es ist richtig, dass es während der vergangenen eineinhab Jahren sehr wenig Probleme gab und im Grundsatz die grössten Ängste der Anwohner zum Glück nicht real geworden sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man das Glück nicht zu sehr herausfordern sollte. Zudem war das Versprechen des Gemeinderates klar: Bis Ende 2014, dann ist Schluss. Unter diesen Voraussetzungen hat die Allmendinger Bevölkerung „die Kröte geschluckt“ und erwartet nun die Einlösung dieses Versprechens.

Ich denke, dass die BDP hier, zwar aus ehren Gründen, völlig an der Stimmung in der Bevölkerung (vor allem in Allmendingen) vorbeipolitisiert. Ein Kontakt zum Leist oder zu den lokalen Anwohner hätte hier wohl Klarheit gebracht.

Ernüchterung …

… macht sich breit. Nun ist es also raus: der Kanton spart – und das auch im RAZ. Auch wenn das Midi dies mit Anpassung an den Standard (Thun wird anscheinend bevorzugt behandelt – was zeigt, dass Gemeinderat Peter Siegenthaler wahrscheinlich nicht schlecht verhandelt hat) begründet.
Nachdem nach Neujahr das zentrumsexterne Sicherheitsdipo praktisch runtergefahren war, gibt es zumindest momentan wieder regelmässige Patroulien und ein besetztes Einfahrtstor. Allerdings werden keine personenscharfe Eintrittskontrollen mehr geführt. Die Betreiber wissen also nicht mehr, wer wirklich im Zentrum ist. Alles in allem also eine klare Reduktion der Sicherheitsaktivitäten. Hat also Herr Käser doch gelogen? Auch wenn der (neue) Verantwortliche für die Unterbringung von Fehlern in der Kommunikation spricht, ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Regierungsrat von den grossen Versprechungen zurückkrebst. Es wird sich zeigen, welche Auswirkungen die neue Sitation hat. Sollten die Probleme (vor allem auch innerhalb des Zentrums) zunehmen, werden sich die Betreiber wohl etwas überlegen müssen.
Das war der Stand bis letzten Donnerstag. Aufgrund der Intervention von Peter Siegenthaler hat sich das Midi bereit erklärt, zumindest die Eingangskontrollen wieder auf denselben Stand wie vor der Weihnacht zu bringen und die Patrouilien sind bis Ende März auch zugesagt.

Nun noch zu weiteren Infos:
Der Kanton informiert von einer hohen Auslastung aller Zentren, dies auch wegen der grossen Anzahl von Syrern, die oft in Gruppen (Familien) einreisen und damit auch mehr Platz beanspruchen. Der geneigte Leser des Blogs konnte den kontinuierlichen Anstieg im RAZ mitverfolgen.
Die Betreiber sprechen von einem zunehmenden Stressfaktor für das Betreuerteam, da die Rotation hoch ist (öfterer Wechsel) und weil es vermehrt junge Männer im Zentrum hat. Auch war während der „Anarchiezeit“ (als die Eingangskontrolle ganz wegfiel) der Alkoholkonsum im Zentrum möglich, was nicht für entspannte Situationen sorgte. Dieses Problem scheinen die Verantwortlichen anscheinend inzwischen wieder im Griff zu haben.
Wie bereits erwähnt, war die Infopolitik des Kantons sehr schlecht, so dass auch die Stadt oft von vollendete Tatsachen gestellt und die Info über private Quellen erhielt. In dem Zusammenhang habe ich eingebracht, dass ich als Leistpräsident zumindest in einer zusammengefassten und anonymisierten Form gerne gewusst hätte, was im Dorf vorgefallen ist. Die Kantonspolizei hat klargemacht, dass sie nicht befugt ist, privaten irgendwelche Informationen herauszugeben und auch nicht gedenke, in diesem Fall eine Ausnahme zu machen. Das Datenleck, durch das andere Privatpersonen ihre Informatioionen erhalten, wollte sie nicht kommentieren. Für mich ist es absolut störend, wenn Privatpersonen, die nota bene nicht mal in Allmendingen wohnen, besser im Bilde sind als ich. Nun werde ich den Weg via Stadt und das Gespräch mit Peter Siegenthaler suchen. Das Treffen ist für den 13. Februar angekündigt. Mal sehen, was daraus folgt.

Breaking News

Anscheinend war die Aufhebung der Eingangskontrolle „ein Versehen“. Eben hat mich die Info erreicht, wonach die Kontrolle ab Montag wieder im bisherigen Rahmen eingeführt wird. Was aber sonst noch an den Sicherheitskontrollen geschraubt wurde, ist offen.

Sparübung des Kanton Berns erreicht das RAZ

Gemäss meinen eben von der Stadt Thun bestätigten Informationen, hat der Kanton begonnen bei den Asylunterkünften zu sparen. Dies obwohl Hr. Käser anlässlich der Info versprochen hat, dass sich der Betrieb über die Laufzeit ohne Probleme seitens Kanton und Betreiber zeihen würde. Auf den 1.1.14 hat nun Hr. Käser veranlasst, dass die Eintrittskontrolle ersatzlos gestrichen wird. D.h., die Betreiber haben keine Übersicht mehr, wer sich im Zentrum befindet, resp. wer eben nicht da ist.  Was ich noch nicht bestätigt habe ist, dass auch die regelmässigen Patrouillen im Dorf wegfallen werden. Mehr noch, dass der Vertrag mit der Bewachungsfirma Daruwache gekündigt wurde/wird.

Das alles sind unakzeptabel Änderungen gegenüber dem, was uns Herr Käser am 29. Mai im RAZ versprochen hat. Sollte der Redner doch recht gehabt haben, der Herr Käser einen „Lügner“ nannte? Dem werde ich umgehend auf den Grund gehen und werde versuchen Herr. Käser persönlich zur Rede zu stellen und seine Sicht der Dinge zu ergründen. Vor allem aber möchte ich ihn auf seine Versprechen im RAZ hinweisen und dass er sich nun nicht so aus der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung ziehen kann! Ich werde hier weiter informieren, sobald er mich zurückgerufen hat.

Betreibergesellschaft für Asylunterkünfte im Kanton gesucht

Gemäss Berichten im Bund von dieser Woche, sucht der Kanton mittels Ausschreibeverfahren neue Betreiber für die verschiedenen ativen Zentren. Dies sicher auch unter dem Aspekt des aktuell herrschenden Spardruckes. Gemäss dem Bericht hat sich auch die Stadt dafür beworben.

Für Thun (Allmendingen) wäre es sehr unschön, wenn es für das verbleibende Jahr noch einen Wechel geben würde. Schliesslich läuft der Betrieb weitgehendst störungsfrei und die Zusammenarbeit mit der Stadt als Betreiberin ist soweit ok. Ich hoffe, dass sich der Kanton dies gut überlegt und nicht noch viel Geld für einen Wechsel investiert. Schlussendlich kommt es ihn teurer, einen neuen Betreiber einzuarbeiten mit all den nötigen Lernprozessen, als die bestehende Lösung so weiterlaufen zu lassen.

Aber noch viel wichtiger ist, dass es nicht zu einem Wechsel kommt und der Kanton dann sagt, es rentiere sich nicht nur für ein Jahr – die Unterkunft müsse weiterbetrieben werden….. Hier erwarte ich dann von der Stadt eine entsprechende Gegenwehr!!!!

Interpellationsantwort

Gestern hat der Gemeinderat die Interpellation der SVP-Fraktion beantwortet. Der wichtigste Punkt: Der Gemeinderat hat schriftlich bestätigt, dass die Nutzungsvereinbarung auf spät. 31.12.2014 ablaufe ohne Verlängerungsoption. Die Stadt geht auch davon aus, dass mit der Neuregelung des Bundes die Anzahl der Gesuche markant abnehmen wird und somit auch der Bedarf an Betreuungsplätze.

Informationsveranstaltung

Am Mittwoch 29.5. fand endlich die Informationsveranstaltung für die Allmendinger Bevölkerung statt. In einem aus allen Nähten platzenden Saal im RAZ gab es viele emotionale Wortmeldungen. Zu Recht wurde der Gemeinderat für seine Informationspolitik gerügt. Zudem gab es einzelne persönliche Bedenken und Ängste zu spüren. Leider aber auch – und am Schluss erinnert man sich oft nur noch an diese laut vorgetragenen – Rundumschläge mit wenig konstruktivem Inhalt.

Die anwesenden Verantwortlichen von Kanton und Gemeinde versuchten auf die echten Bedürfnisse einzugehen und es wird aufgrund der Voten auch konkrete Anpassungen am Dispositiv geben. Dies hat mir der zuständige Vertreter der Kantonspolizei bestätigt.

Mir als Leistpräsident ist es wichtig, dass die Bevölkerung nun von ihren Möglichkeiten der Mitsprache beim Betrieb der Anlage Gebrauch macht und die Hotline oder den Kanal über den Leist nutzt. Ich werde, wenn immer möglich, am runden Tisch teilnehmen und dort das Quartier vertreten.  Dass auch ich die Situation nicht für gut erachte, ist sicher aus meinem Votum an der Versammlung heraus gekommen. Dass wir aber nichts dagengen machen können und nun alles daran setzten müssen, dass der Betreib optimal abläuft ist mir sehr wichtig. Und daran müssen wir als Dorf arbeiten. Ich bin überzeugt, dass wir das gemeinsam schaffen.

Kontaktmöglichkeiten:

  • via Mail an: andreas.kuebli@thun-allmendingen.ch
  • via Kommentar hier auf dem Blog
  • via Telefon auf die offizielle Hotline der Betreiber: 033 437 37 25 (vor allem für akute Fälle)