STI-WC-Häuschen bei der Wendeschleife

Seit ein paar Wochen stehen bei der Wendeschleife vier kleine Bauprofile. Sicher hat sich der eine oder die andere gefragt, was denn hier hinkommen sollte. Ein Bauvorhaben ca. 1 x 1 m und 2 m hoch. Das muss eine Verteilzentrale für die Swisscom oder der UPC sein, dachte ich mir. Doch dann sah ich die Ausschreibung im Anzeiger. Ein WC-Häuschen für die STI-Buschauffeure soll hier gebaut werden. Aber wieso denn so abgesetzt und exponiert und dann erst noch innerhalb des Bauabstandes zur Strasse?

Der Leist hat sich entschieden, hier mit einer Einsprache Klarheit zu schaffen. Zudem sind wir der Meinung, dass das WC auch an das Wartehäuschen angebaut werden könnte und so das Ortsbild weniger belasten würde. Die Einsprache wurde am 13. März eingereicht und am 30. März von der STI beanwortet. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, verzichte ich hier auf Details. Diese Antwort hat den Leist aber nicht überzeugt, so dass er aktuell an der Einsprache festhält und es auf eine Einigungsaussprache ankommen lässt.

Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

Was halten Sie von diesem Bauvorhaben? Äussern Sie sich doch in den Kommentaren….

Jahresberichte des Präsidenten online

Nun sind auch die Jahresbereichte des Präsidenten seit 2011 online verfügbar. Sie werden jeweils im 1. Allmendinger des Jahres veröffentlicht, oder eben hier nachlesbar.

Jahresprogramm 2015 online

Das Jahresprogramm des Allmendingen Thun Leistes ist online. Neben den Vorstandssitzungen wird es erneut einen Sonderanlass für unsere Mitglieder geben. Mehr dazu später.

 

Leist Hauptversammlung 

Am Freitag 13. März um 20.00 Uhr fand im Kreuz Allmendingen die Hauptversammlung statt. 35 Personen entschieden über die vorgelegten Geschäften, so unter anderem auch die Wiederwahl des gesamten Vorstandes – vielen Dank fürs Vertrauen.

Im zweiten Teil liessen sich die Anwesenden über die Planung die Sanierung der Autobahn zwischen Rubigen und Spiez (RUTS) informieren. Informationen zum Projekt finden Sie in der Präsentation oder direkt auf deren Homepage.

Nachtbuben oder Chaoten?

Die Anzeige der STI steht noch nicht lange in Allmendingen. Genauso wie die gelbe Haltestellentafel.
Und schon haben ein paar (entschuldigen Sie den Ausdruck) Idioten einen Kleber darauf platzieren müssen. Ich hätte ja noch gewisses Verständnis, wenn jemand auf ein Anliegen aufmerksam machen möchte oder eine wichtige Botschaft loswerden will.
Was aber damit gemeint ist (siehe Bild), entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Man stellt sich vor, dass jemand solche Kleber produzieren lässt, nur um die sinnlos auf private und öffentliche Gegenstände zu kleben. Kommt dazu, dass nun jemand von der STI den Kleber mühsam entfernen muss. Das kostet schließlich den öV Benutzer, denn jeder (Personal-)Aufwand wird schließlich wieder aufs Ticket geschlagen!

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Belegungsdaten 21.11.2014

Kurzmitteilung

Wie zu erwarten war, gehen die Belegungszahlen nun langsam zurück. Es macht ja auch keinen Sinn, neue Bewohner nach Allmendingen zu verlegen um sie dann zwei Wochen später wieder zu verschieben.

Das letzte Rundtischgespräch während dem Betrieb findet am 10.12. statt. Wenn jemand noch eine Input hat, den ich der Runde weitergeben soll, dann bitte umgehend bei mir melden.

aktuell leben Im DZ Allmendingen 133 Personen (u.a. 73 aus Eritrea) aus 19 Ländern, davon:

–          86 Einzelmänner
–          12 Einzelfrauen
–          1 Ehepaar mit 6 Kindern
–          1 Ehepaar mit 4 Kindern
–          2 Ehepaare mit je 3 Kindern
–          2 Frauen mit je 3 Kindern
–          1 Frau mit 2 Kindern

Votum des Leistpräsidenten im Thuner Stadtrat

Zitat

folgendes Votum habe ich im Namen der Fraktion der Mitte anlässlich der letzten Stadtratssitzung zur Interpellation der BDP gehalten:

Ein weiteres Mal sprechen wir heute über das Asylzentrum in Allmendingen. Seit das Zentrum vor rund eineinhalb Jahren eröffnet wurde, beschäftigte sich der GR bereits sechsmal mit entsprechenden Vorstössen.
Wer dabei war, kann sich sicher noch gut an die sehr emotionsgeladene Infoveranstaltung im Zentrum erinnern. Viele der Anwesenden fühlten sich, zurecht, überrumpelt. Entsprechend waren dann auch der Aussagen sehr kritisch. Auch wenn die grosse Mehrheit eher abwartend den Informationen zuhörten.

Während zu Beginn die Auslastung des Zentrums um die angekündigten 85-90% der 140 Plätze bewegte, waren es in den letzten Monaten jeweils über dem Maximum. Die Betreiber haben auch die letzte Ritze ausgenutzt, um den Kanton in der aktuellen Situation im Asylwesen zu unterstützen. Und trotzdem verlief der Betrieb, bisher, mit Ausnahme von ein paar Vorkommnissen am Anfang sehr stabil und ruhig – soweit ich das als Leistpräsident einschätzen kann.

Im Vergleich zu Schafhausen, wo bei 300 Einwohner 150 Asylsuchende untergebracht werden, sollten doch 140 Personen auf 42000 Einwohner zu verkraften sein. Vor allem für die elftgrösste Stadt der Schweiz, die sich gerne fortschrittlich und weltoffen zeigt. Ich erinnere da nur an die Phase des Thuner Erfolges in der Champions League.

Die Antworten des Gemeinderates auf die Interpellation scheinen uns nicht überall schlüssig. Vor allem wenn da von „andere Nutzung“ gesprochen wird, ohne konkret zu werden. Solche kleine Unklarheiten könnten den Verdacht von „Ausflüchten“ aufkommen lassen. Dass da dann Hoffnungen für eine zumindest leichte Verlängerung z.B. bis nach dem Winter ist nicht verwunderlich.

Das alles spricht doch eigentlich für das Anliegen der Interpellantin

ja, wenn da nicht die emotionsgeladene Veranstaltung im RAZ vom Mai und die bisher fünf Interventionen im Stadtrat wären.
Denn der GR und auch der Regierungsrat haben wiederholt versprochen, an der Schließung auf Ende 14 festzuhalten. Ich will hier nicht den Moralappostel spielen und auch nicht zwei menschliche Werte (Soziale Verantwortung und Zuverlässigkeit) gegeneinander ausspielen. Doch wie ist die Sitation in Allmendingen? Und ich fokussiere bewusst auf das Dorf! Denn jemandem aus der Innenstadt oder aus Goldiwil ist doch eher egal was im Aussenquartier enet der Autobahn abgeht.
Schauen wir doch nochmals kurz zurück. Wie verteilen sich die Gemüter in Allmendingen. Ich schätze dass 10% fundamental und grundsätzlich gegen eine Asylunterkunft sind. 10% oder vielleicht etwas mehr sind von der Grundhaltung für den Schutz der Flüchtlinge und verteidigen die Lösung. Bleiben 80%, die die Situation pragmatisch angehen. Ein großer Teil dieser Leute verlassen sich aber auch klar auf das Versprechen des GR und des RR. Was passiert nun, wenn der GR plötzlich von seinem Versprechen zurücktritt? Die grosse schweigende Mehrheit wird sich sagen,dass die 10 radikalen % damals eben doch recht hatten“. Das Vertrauen in die Stadtregierung und schliesslich auch an uns, das Stadtparlament, wäre dahin. Und dann müssten wir uns (zumindest in Allmendingen) künftig keine Gedanken mehr über Wahlkampf zu machen. Denn die Leute hätten die Bestätigung, dass die da im Rathaus ja sowieso machen was sie wollen….

Nach Abwägung aller Argumente begrüssen wir von der Fraktion der Mitte mehrheitlich die Haltung des GR, an der Schliessung des Zentrums festzuhalten. Wir  würden uns aber künftigen neuen Lösungen nicht verschliessen.

Belegungsdaten 17.10.2014

Kurzmitteilung

Im DZ Allmendingen leben aktuell 146 Personen (u.a. 75 aus Eritrea) aus 23 Ländern, davon:

– 97 Einzelmänner
– 13 Einzelfrauen
– 1 Ehepaar mit 6 Kindern
– 1 Ehepaar mit 5 Kindern
– 2 Ehepaare mit je 3 Kindern
– 2 Frauen mit je 3 Kindern
– 1 Frau mit 2 Kindern

Belegungsdaten 10.10.2014

Kurzmitteilung

Im DZ Allmendingen leben aktuell 144 Personen (u.a. 76 aus Eritrea) aus 23 Ländern, davon:

–          97 Einzelmänner
–          13 Einzelfrauen
–          1 Ehepaar mit 6 Kindern
–          1 Ehepaar mit 5 Kindern
–          2 Ehepaare mit je 3 Kindern
–          2 Frauen mit je 3 Kindern
–          1 Frau mit 2 Kindern

Asylunterkunft

Es ist erschreckend, wenn man hört, was in Schafhausen abgeht. Mit Ausdrücken, die jenseits vom Akzeptierbaren liegen, wehren sich die (wenigen?) Extremisten gegen die Asylunterkunft. Auch wenn ich sehr gut nachvollziehen kann, dass sich die Bevölkerung verschaukelt vorkommt, wenn sie erst kurz vor der Eröffnung informiert wird. Bei uns in Allmendingen wie auch in Aeschi und bei (fast) allen Durchgangszentren, war es genauso.

Auch wenn es bei der Info-Veranstaltung hier hoch zu- und hergegangen ist, so wahrten (fast) alle die Form und konnten doch ihren Missmut äussern. Leider gab  es während den vergangenen eineinhalb Jahren dann doch den eine oder andere rassisstischen Ausbruch. Alles in allem war aber es aber sehr ruhig. Sehr positiv habe ich auch die Begleitgruppe erlebt, in die ich als Leistpräsident Einsitz nehmen konnte. Offen wurden die Probleme angesprochen und Lösungen gesucht.

Nun geht die Zeit der Asylunterkunft in Allmendingen dem Ende entgegen. Ich hoffe, dass die Interpellation der BDP den Gemeinderat nicht dazu ermutigt, den Betrieb trotz der ursprünglichen Zusage, doch noch weiter zu betreiben. Denn ich bin überzeugt, dass trotz weigehender Akzeptanz die meisten Einwohner in Allmendingen froh sind, wenn es vorbei ist.

Und noch was… es überrascht ja schon etwas, wenn die Facbook-Seite gegen die Asylunterkunft in Schafhausen über 2600 „gefällt mir“ hat – und das in einem Dorf mit 300 Einwohner!!!!